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1. Allgemeine Fragen

Aus welchen Teilen besteht eine Photovoltaikanlage?

Eine Photovoltaikanlage besteht in der Regel aus Solarzellen, die in Solarmodulen zusammengefasst werden, dem Wechselrichter, der den Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt, und dem Einspeisezähler. Darüber hinaus werden häufig eine Anlagenüberwachung sowie eine Datenvisualisierung angebracht.

 

Warum eine Photovoltaikanlage auf meinem Dach?

Photovoltaikanlagen auf Hausdächern helfen uns, ein bisschen unabhängiger zu werden: Die dezentrale Energieerzeugung setzt einen Gegenpol zur Machtkonzentration der Energiekonzerne und Ölmultis und versorgt uns nebenbei über Jahrzehnte hinweg mit sauberem, kostenlosem Strom. Damit leisten wir alle einen kleinen Beitrag zur Sicherung von Frieden und Freiheit. CO2-frei.

 

Wie hoch ist die eingestrahlte Sonnenenergie?

Die eingestrahlte Solarenergie beträgt weltweit das ca. 15.000-fache des Stromverbrauches. Die durchschnittliche jährliche Sonnenscheindauer erreicht bei uns in der Schweiz jedoch nur im Mittel ca. 1.500 bis 1.800 Stunden pro Jahr.

 

Welcher Ertrag ist in der Schweiz bei 1 kWp jährlich zu erwarten?

Wenn optimale Voraussetzungen vorliegen, können Sie mit einer Leistung von 1 kWp jährlich in Deutschland und der Schweiz etwa 800 bis zu 1100 Kilowattstunden Strom erzeugen.

 

Was macht den Strom aus Photovoltaik so wertvoll?

In vielen Ländern der Welt erzeugt die Photovoltaik den Strom dann, wenn am meisten Strom gebraucht wird. Ausserdem kann der dezentral erzeugte Strom auch bei uns die Netzstabilität anheben.

 

Brauchen wir nicht zuerst mal mehr Forschung?

Nein. Photovoltaikanlagen sind ausgereift und einsatzbereit. Selbstverständlich werden in allen Gebieten der Technik Forschung und Entwicklung betrieben, z.B. beim Auto, Computer und so natürlich auch in der Photovoltaik. Aber erst die tagtägliche Anwendung bringt der Branche die notwendigen Felderfahrungen.

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Ist der Wirkungsgrad ist noch zu gering?!

Der Wirkungsgrad des Autos beträgt ca. 30%, der des Lasers 0,1%, wohingegen die kristallinen Solarzellen einen Wirkungsgrad von 14 ... 18% - Dünnschichtmodule 6 ... 12% - haben. Der entscheidende Unterschied liegt aber darin, dass die Energie in die Solarmodule quasi unbegrenzt, umweltfreundlich, lautlos und sauber und kostenfrei zur Verfügung steht. Daher wirkt die Wirkungsgraddiskussion wie: Thema verfehlt.

 

Was ist ein Kilowatt peak (kWp)?

Ein Kilowatt Peak ist eine im Bereich der Photovoltaik gebräuchliche Bezeichnung für die maximale elektrische Leistung von Solarzellen. Diese Nennleistung ergibt sich aus dem Produkt der Nennspannung und des Nennstroms.

 

Erhöht eine PV-Anlage den Wert meiner Immobilie?

Eine Umfrage im Jahr 2009 hat ergeben, dass Hausbauer die Energieeffizienz als dritt wichtigsten Grund gleich hinter genügend Freifläche und einer Garage nennen. 35% der befragten Menschen sagten, dass sie bereit wären mehr für Ihr Haus zu bezahlen, wenn Ihre Energieversorgung aus dem Bereich der erneuerbaren Energien kommt.

 

In welchem Verhältnis steht das Marktwachstum der Photovoltaik zum Anlagenpreis?

Im vergangenen Jahrzehnt sind die Märkte für Photovoltaik jährlich um ca. 30 % gewachsen. Mit der Steigerung der Modulproduktion geht eine stetige Kostensenkung der Module einher. Die technologische Lernkurve der Photovoltaikmodule folgt dabei dem für industrielle Massenprodukte üblichen Verlauf: mit jeder Verdopplung des insgesamt gefertigten Produktionsvolumens wird eine Kostensenkung von etwa 20 % erreicht.

 

Welche Arten von Solarsystemen gibt es?

Es gibt zwei verschiedene Solarsysteme, die Sie auf ihrem Haus installieren können:

- Solarthermie für Warmwasser

- Photovoltaikanlage (PV) zur Stromerzeugung

 

2. Fragen zum Standort

Lohnt sich eine Solaranlage nur, wenn die Dachfläche genau nach Süden zeigt?

Das muss nicht sein. Zwar liefert die Anlage den maximalen Ertrag, wenn die Dachfläche nach Süden ausgerichtet und zu etwa 30 Grad geneigt ist. Doch auch Dächer in Südost- oder Südwestlage können so hohe Stromerträge generieren, dass sich die Anschaffung rechnet. Wichtig ist, dass das Dach nicht zeitweise durch Bäume, Bauten o.ä. im Schatten liegt. Je länger die Sonne auf die Anlage strahlen kann, desto mehr Strom produziert sie. Ungünstig sind Dächer in Ostwest-Ausrichtung. Ob sich ein Dach für eine Solaranlage eignet, lässt sich mit Solarrechnern abschätzen, die viele Hersteller auf ihren Internetseiten anbieten. Genaue Daten liefern Vermessung und Begutachtung des Daches durch einen Installateur.

 

Kann ich Solaranlagen auf jeder Art von Dach installieren, auch auf Flachdächern?

Grundsätzlich ja. Eine Baugenehmigung ist im Allgemeinen nicht erforderlich. Ausnahmen sind denkmalgeschützte Gebäude, da die Solarstromanlage das optische Erscheinungsbild des Hauses verändert. Auf Flachdächern werden die Module auf ein Gestell gesetzt, um die richtige Neigung zur Sonne zu erreichen.

 

Muss das Dach besonders stabil sein und ein hohes Gewicht tragen können?

Unbedingt. Handelsübliche Solarmodule wiegen bei einer Grösse zwischen 1,3 und 1,7 Quadratmetern zwischen 15 und 22 Kilogramm. Gauben oder Blechdächer halten solche Gewichte oft nicht aus. Da die Solaranlage mindestens 20 Jahre arbeiten soll, empfiehlt es sich zudem, vor der Installation die Dachqualität eingehend zu prüfen und absehbare Sanierungen, etwa eine notwendige Neueindeckung des Daches, vorzuziehen.

 

Kann die Solaranlage selbst das Dach sein?

Dachintegrierte Anlagen können die klassische Dachhaut komplett ersetzen. Sie werden direkt auf die Dachlatten geschraubt. Der Architekt sollte bereits bei der Konzeption des Daches auf die optimale Ausrichtung und Neigung zur Sonne achten. Eine TÜV-Zertifizierung nach IEC 61215 gewährleistet höchstmögliche Regensicherheit.

 

Kommt eine Dachanlage nur für Hauseigentümer infrage?

Zumindest das Dach muss dem Antragsteller gehören oder gepachtet sein. Hausbesitzer oder Mieter ohne geeignetes Dach können über Dachbörsen Flächen anmieten (dachboerse.net; solarlokal.de; immowelt.de/immobilien/solardachflaechen.aspx).

 

Wie ist das bei Zweifamilienhäusern oder Anlagen mit mehreren Wohnungseigentümern?

Weil Dächer von Mehrfamilienhäusern Gemeinschaftseigentum sind, muss die Installation einer Solaranlage von der Eigentümerversammlung beschlossen werden. Bei Reihenhäusern können sich die Besitzer in einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) zusammenschliessen und gemeinsam eine Solaranlage betreiben.

 

Muss die Anlage eigentlich immer auf das Dach? Gibt es auch andere Möglichkeiten?

Die Module frei stehend auf die grüne Wiese zu stellen rechnet sich für Privatinvestoren in der Regel nicht. Denn die Förderung fällt dann niedriger aus. Einige Hersteller bieten jedoch Solaranlagen auf Carports an. Allerdings ist deren Leistung aufgrund der begrenzten Fläche klein, der Ertrag entsprechend gering. Die neuen Dünnschichtmodule lassen sich architektonisch hervorragend in die Gebäudefassade integrieren. Auch das lohnt sich in der Regel aber nur bei Büroimmobilien mit grossen Fassadenflächen.

 

Wird für die Einspeisung mit einer Photovoltaikanlage ein zusätzlicher Zählerplatz benötigt, und wo sollte dieser sein?

Ja, sofern Sie die in der KEV festgesetzte Vergütung erhalten wollen, muss die erzeugte Energie der Photovoltaikanlage durch einen separaten Stromzähler erfasst werden. Zähler sind zentral anzuordnen. Das bedeutet, dass der Zähler der Photovoltaikanlage neben dem Zähler für den Strombezug im separaten Zählerschrank angeordnet wird. Art und Beschaffenheit der Messung ist abhängig von der Anlagenleistung.

 

 

3. Fragen zu Betrieb und Technik

Wie funktioniert eine Photovoltaikanlage?

Bei einem Solarmodul sind mehrere Zellen in Reihe geschaltet. Durch das einfallende Sonnenlicht wird ein Gleichstrom erzeugt. Dieser Gleichstrom wird durch einen nachgeschalteten Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt.

Der Strom wird dann entweder durch den Kunden selbst genutzt oder ins öffentliche Netz eingespeist. In der Nacht wird der Strom ganz normal über das öffentliche Netz bezogen.

 

Was ist ein Wechselrichter?

Der Wechselrichter ist das "Herz" jeder Solaranlage und hat die Aufgabe, den durch die Solarzellen erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom umzuformen. Erst dann ist eine Einspeisung in das öffentliche Wechselstromnetz möglich und eine einfache Nutzung der solar produzierten Energie gewährleistet. Damit bildet er das Kernstück zwischen zwei verschiedenen Energiequellen: dem Gleichspannungsnetz einerseits und dem Wechselspannungsnetz andererseits. Der Wechselrichter ist neben der Umwandlungs- und Einspeisefunktion auch für die Anlagenkontrolle und die Optimierung des Stromertrags verantwortlich.

 

Welche Bedeutung hat der Wirkungsgrad beim Wechselrichter?

So wie der Spritverbrauch ein Entscheidungskriterium für den Autokauf darstellt, so sollten Sie als Solarstromanlagen-Betreiber Ihren Solarwechselrichter nach dem niedrigsten Energieverbrauch bzw. dem besten Wirkungsgrad auswählen. Denn der Wirkungsgrad gibt an, wie viel Prozent des wertvollen Solarstroms als Energieertrag in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden und wie viel Prozent an Verlustleistung hauptsächlich in Form von Wärme entstehen. Ein moderner Wechselrichter "verbraucht" derzeit zwischen 4 und 8 % der aus dem Gleichstrom der Solarmodule in Wechselstrom gewandelten Energiemenge, was einem Wirkungsgrad von 92 bis 96 % entspricht. Eine Reduzierung dieses ohnehin schon niedrigen Energieverbrauchs ist eine grosse entwicklungstechnische Herausforderung.

Was ist die "galvanische Trennung"?

Wechselrichter mit Transformator verfügen über eine so genannte galvanische Trennung. Darunter versteht man eine Sicherheitsbarriere zwischen dem Solarstromkreis und dem Netzanschluss. Sie bietet zwei Vorteile: Zum einen können die Solarspannungen, egal wie hoch sie auch sein mögen, nicht auf die Netzseite hindurchdringen und dort Schaden anrichten. Zum anderen bleibt die Gleichstromseite von Einflüssen des Netzwechselstroms verschont. Bei trafolosen Wechselrichtern, die mit höheren Wirkungsgraden aufwarten können, trennt eine Isolations- und Fehlerstrom-Überwachung beim Auftreten eines Fehlerstroms die Solarstromanlage vom Netz.

Reflektiert die Glasscheibe auf den PV-Modulen das Licht?

Solarmodule sind mit einer Antireflex-Beschichtung versehen und haben dadurch eine leicht körnige Struktur, woraus eine matte Fläche anstatt einer gespiegelten Fläche resultiert. Diese Eigenschaften erhöhen stark die Menge des Lichts, welches die Solarzellen erreicht.

 

Worin unterscheiden sich kristalline Solarmodule von Dünnschichttechnologien?

Module aus kristallinem Silizium erreichen die grösste Energieausbeute pro Quadratmeter und werden daher auf Hausdächern bevorzugt eingesetzt. Dünnschichtmodule wandeln auf der gleichen Fläche gut ein Drittel weniger Energie um, sind aber, gemessen am Preis je Watt Leistung, günstiger. Sie werden dort eingesetzt, wo Fläche keine Rolle spielt, etwa in Solarparks oder auch an Fassaden von Bürogebäuden.

Etwas genauer - eine kristalline Solarzelle hat meist eine Grösse von 5 x 5 oder 6 x 6 Zoll (also 12,5 x 12,5 cm bzw. 15 x 15 cm) und eine Dicke von ca. 180 bis 220 μm. Sie besteht aus einem dotierten Halbleitermaterial, meist Silizium. Es gibt polykristalline and monokristalline Silizium-Solarzellen.

Wenn Licht auf die Zelle trifft wird ein Teil des Lichtes im Silizium aufgenommen (absorbiert). Das bedeutend, die Energie des Lichts löst ein Elektron, das sich nun frei bewegen kann. Jede Solarzelle hat durch die Dotierung ein elektrisches Feld, das die frei gewordenen Elektronen in eine vorgegebene Richtung bewegt. Dieser Elektronenfluss ist ein elektrischer Strom. Über Metallkontaktierungen auf der Ober- und Unterseite der Solarzelle kann dieser Strom abgezapft und extern genutzt werden. Der Strom zusammen mit der Zellspannung (die ein Ergebnis des elektrischen Feldes ist) bestimmt die Leistung - gemessen in Wp (Watt peak), der Solarzelle. Aus der Abhängigkeit der Zelltemperatur und der Einstrahlung ist die gemessene Leistung in Wp bei STC die sogenannte MPP-Leistung (MPP =  Maximum Power Point).

 

Dünnschichtzellen gibt es in verschiedenen Ausführungen, je nach Substrat und aufgedampften Materialien. Die Spannbreite der physikalischen Eigenschaften und der Wirkungsgrade ist entsprechend gross. Dünnschichtzellen unterscheiden sich von den traditionellen Solarzellen (kristallinen Solarzellen basierend auf Siliziumwafern) vor allem in ihren Produktionsverfahren und durch die Schichtdicken der eingesetzten Materialien.

 

Kleine, amorphe Si-Dünnschichtsolarzelle auf Glas, vier Zellen in Reihe Rückseite (Schichtseite, braun lackiert)

Die physikalischen Eigenschaften amorphen Siliziums, die von kristallinem Silizium verschieden sind, beeinflussen die Solarzelleneigenschaften. Manche Eigenschaften sind auch noch nicht vollständig verstanden.

Auch bei kristallinen Solarzellen wird das Licht bereits in einer dünnen Oberflächenschicht (ca. 10 µm) absorbiert. Es liegt daher nahe, Solarzellen sehr dünn zu fertigen. Verglichen mit kristallinen Solarzellen aus Siliziumwafern sind Dünnschichtzellen etwa 100-mal dünner. Diese Dünnschichtzellen werden meist durch Abscheiden aus der Gasphase direkt auf einem Trägermaterial aufgebracht. Das kann Glas, Metallblech, Kunststoff oder auch ein anderes Material sein. Der aufwändige, im vorigen Kapitel beschriebene Prozess des Zerschneidens von Siliziumblöcken kann also umgangen werden.

Das bisher gängigste Material für Dünnschichtzellen ist amorphes Silizium (a-Si:H). Solche Dünnschichtmodule sind langlebige Produkte. Outdoor-Tests zeigen stabile Wirkungsgrade über mehr als zehn Jahre. Mögliche weitere Materialien sind

-          mikrokristallines Silizium,

-          Gallium-Arsenid (GaAs),

-          Cadmiumtellurid (CdTe) oder

-          Kupfer-Indium-(Gallium)-Schwefel-Selen-Verbindungen, die so genannten CIGS-Solarzelle bzw. CIS-Zellen, wobei hier je nach Zelltyp S für Schwefel oder Selen stehen kann. Ein neues Material, das neu in der Dünnschichttechnologie Anwendung findet, ist CZTS.

Für die Produktion von Strom ist ein hoher Wirkungsgrad erwünscht, der auch im Dünnschichtbereich inzwischen teilweise erreicht wird. Wirkungsgrade im Bereich von 20 % (20,3 % mit CIGS-Solarzellen,  für kleine CIGS-Laborzellen (≈ 0,5 cm²) sind durchaus möglich. CIGS-Dünnschichtmodule erreichen inzwischen ähnliche Wirkungsgrade wie Module aus polykristallinem Silizium.

Jedoch ist der Wirkungsgrad nicht das alleinige Kriterium bei der Auswahl. Wichtiger sind oft die Kosten, zu denen Strom aus den Solarzellen produziert werden kann. Dafür sind die verwendeten Herstellungsverfahren sowie die Kosten der eingesetzten Materialien verantwortlich. Darüber hinaus sind die Ausbeute, also das Verhältnis von der zur Herstellung aufgewendeten Energie zum Ertrag, sowie die Emission von Schadstoffen bei Produktion und über die Betriebszeit wichtige Kriterien. Aktuelle Studien belegen, dass Cadmiumtellurid-Dünnschicht-Solarzellen hier eine bessere Bilanz als konventionelle Siliziumzellen aufweisen.

Eine der Stärken der Dünnschichtmodule besteht darin, dass sie nicht auf ein rigides Substrat wie Glas oder Aluminium angewiesen sind. Bei aufrollbaren Solarzellen für den Wanderrucksack oder eingenäht in Kleider wird ein geringerer Wirkungsgrad in Kauf genommen; der Gewichtsfaktor ist wichtiger als die optimale Lichtumwandlung.

Eine weitere Stärke von Dünnschichtmodulen ist, dass sie einfacher und grossflächiger produziert werden können, insbesondere die Dünnschichtzellen aus amorphem Silizium. Diese machen daher heute den grössten Marktanteil aus.

Zur Herstellung werden zum Teil Maschinen eingesetzt, die auch zur Herstellung von Flachbildschirmen eingesetzt werden. Dabei werden Beschichtungsflächen von über 5 m² erreicht. Mit den Verfahren zur Herstellung von amorphem Silizium lässt sich auch kristallines Silizium in dünnen Schichten herstellen, sogenanntes mikrokristallines Silizium. Es vereint Eigenschaften von kristallinem Silizium als Zellenmaterial mit den Methoden der Dünnschichttechnik. In der Kombination aus amorphem und mikrokristallinem Silizium wurden in den letzten Jahren beachtliche Wirkungsgradsteigerungen erzielt.

Ein Verfahren für die Fertigung kristalliner Dünnschichtzellen aus Silizium ist CSG, (Crystalline Silicon on Glas)); dabei wird eine weniger als zwei Mikrometer dünne Siliziumschicht direkt auf einen Glasträgeraufgebracht; die kristalline Struktur wird nach einer Wärmebehandlung erreicht. Das Aufbringen der Stromführung erfolgt mittels Laser- und Tintenstrahldrucktechnik. Der chinesische Solarkonzern Suntech erwarb die Technologie, hat aber 2011 die Aktivitäten in diesem Bereich aufgegeben und das Unternehmen geschlossen.

Es werden derzeit Dünnschichtsolarzellen aus schwarzem Silizium entwickelt, die einen etwa doppelten Wirkungsgrad erreichen sollen

 

Wie viel Strom kann ich aus einem Quadratmeter Solaranlage herausholen?

Das hängt vom Standort, der Dachneigung und der verwendeten Technik ab. Module aus kristallinem Silizium benötigen knapp acht Quadratmeter Fläche je Kilowatt, also 24 Quadratmeter bei einer 3-Kilowatt-Anlage. Um die gleiche Leistung mit einer Dünnschichtanlage zu erzielen, benötigt man etwa 36 Quadratmeter Dachfläche.

Technologie

Wirkungsgrad in %

benötigte Fläche für   ein kWp Strom

amorphes Silizium1)

5–7 %

15 qm

Cadmium-Tellurid1)

8–11 %

11 qm

Ci(G)S1)

7–11 %

10 qm

mikrokrist. Silizium1)

8 %

12 qm

multikristallin2)

14-15 %

8 qm

monokristallin2)

16-19 %

7 qm

 

 

 

1) Dünnschichttechnologien;

2) waferbasierte Technologien;

Quelle: European Photovoltaic Industry Association (EPIA)

 

Solaranlagen sehen doch immer gleich aus. Gibt es überhaupt Qualitätsunterschiede?

Zwei Module aus gleichen Solarzellen können dennoch unterschiedliche Leistungen erreichen. Die Verarbeitung des Moduls, die Verkabelung oder das verwendete Glas machen den Unterschied aus. Nicht zuletzt hängt auch die Haltbarkeit entscheidend von dem gewählten Produktionsverfahren ab.

 

Sollte ich mich nach Referenzanlagen erkundigen?

Es schadet nie, sich Referenzobjekte zeigen zu lassen. Sofern in der Nachbarschaft bereits Solarstromanlagen stehen, sollten sich Interessenten erkundigen, welche Erträge die Besitzer mit welcher Leistung erzielen.

 

Wie lange hält eine Solaranlage eigentlich?

Das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) garantiert den Einspeisetarif für 20 Jahre. Solange sollte auch die Solaranlage halten. Es gibt Anlagen, die seit Jahrzehnten fehlerfrei arbeiten. Zwar sinkt die Stromausbeute Jahr für Jahr leicht ab. In einer Langzeitstudie des Fraunhofer-Instituts erzielten die Module dennoch nach 24 Jahren immer noch 94,5 Prozent ihrer Ursprungsleistung. In der Regel sind 30-40 Jahre möglich.

 

Was ist, wenn es stürmt, hagelt oder schneit?

Unsere zertifizierten Module halten Belastungen bis zu 550 Kilogramm je Quadratmeter aus. Ihnen machen auch grössere Schneelasten oder Hagelschauer nichts aus. Schäden durch Sturm, Feuer oder Hagel lassen sich zudem versichern.

 

Werden zusätzliche Garantien angeboten?

Wir geben 20 Leistungsgarantie. Diese besagt, dass die Anlage dann noch mindestens 80 Prozent ihrer Ausgangsleistung erwirtschaftet. Ansonsten werden die Module ausgetauscht. Weitere Garantiebedingungen finden Sie in unserer Garantieerklärung.

 

Werden Dachziegel bei der Montage beschädigt?

In der Regel nicht. Dachziegel noch die Dämmung werden bei einer Installation in Mitleidenschaft gezogen.

 

Kann es zu Ertragsminderung bei verschmutzten Modulen kommen?

Es kann zu Ertragseinbussen kommen, wenn Ihre Dachneigung weniger als 20° beträgt. Andernfalls reinigen Sich die Module durch Regen selbst.

 

Müssen die PV-Module und Dachziegel gereinigt werden?

Sollte ihr Dach eine Neigung von über 20 Grad haben ist eine Reinigung der Module und Dachziegel nicht notwendig.

 

Was passiert bei einem Blitzeinschlag in die Solaranlage?

Da eine Photovoltaik-Anlage die Wahrscheinlichkeit von Blitzeinschlägen nicht erhöht, sind die Solarmodule selbst auch nicht stärker gefährdet als der Wechselrichter oder andere am Netz angeschlossene Verbraucher. Im seltenen Fall eines direkten Blitzeinschlags in den Solargenerator ist jedoch mit einer erheblichen Beschädigung der Module zu rechnen. Hier hilft nur die Einbindung in eine Blitzschutzanlage (sog. äusserer Blitzschutz).

Viel häufiger sind dagegen indirekte oder Nah-Einschläge, bei denen ein Blitzteilstrom über die Elektroinstallation fliesst bzw. dort eine Überspannung induziert wird. In diesem Fall kann ein gestaffelter Überspannungsschutz an der Netzeinspeisestelle bzw. am PV-Generator die Gefahr einer Beschädigung stark verringern (innerer Blitzschutz). Moderne Wechselrichter sind zudem durch thermisch überwachte Varistoren gegen atmosphärische Störungen geschützt.

Die Erdung der Modulrahmen und der Unterkonstruktion ist nicht generell verpflichtend aber empfehlenswert. Ist am Gebäude eine Blitzschutzanlage installiert, so müssen die Solarmodule und die Unterkonstruktion dort eingebunden werden.

In jedem Fall empfiehlt es sich – auch im Hinblick auf die Höhe möglicher Versicherungsbeiträge – ein geeignetes Schutzkonzept zu entwickeln. Aufgrund der Komplexität des Themas sollten Sie in jedem Fall einen Blitzschutz-Experten befragen. Weitere Informationen finden Sie auch im Internet unter www.vde.com/VDE/Ausschuesse/Blitzschutz/Publikationen .

 

Kann man PV Energie speichern?

Ja, mit derzeitig verfügbaren Speichermedium Batterie. Hier wird dafür der nicht benötigte Strom mittels einem Solarregler in einer Batterie gespeichert. Der parallel angeschlossene Wechselrichter transformiert dann die gespeicherte Energie in das Netz oder bei einer Insellösung den angeschlossenen Verbraucher. 

 

Was ist der Unterschied zwischen einem Solarakku und einer Solarbatterie?

Keiner! Eigentlich ist ein Akku eine wiederaufladbare Batterie. Bei Fahrzeug-Akkus und Solarakkus wird allerdings oft fälschlicherweise von Batterien gesprochen. Wir verwenden durchgängig den Begriff 'Akku', wenn es sich um eine wiederaufladbare Batterie handelt.

 

Was ist der Unterschied zwischen einem Fahrzeug-Akku und einem Solar- akku?

Fahrzeug-Akkus sind auf die Abgabe grosser aber kurzer Entladeströme ausgerichtet (Anlasser). Häufige Lade- und Entladevorgänge senken ihre Lebensdauer erheblich. Solarakkus sind dafür ausgelegt, ständige Verbraucher zu speisen. Ausserdem ist bei Solarakkus der Ladewirkungsgrad wesentlich besser.

 

Können Solarakkus auch in Autos und auf Booten eingesetzt werden?

Ja! Solarakkus sind sowohl für geringe Ladeströme wie auch grosse Entladeströme geeignet. Insbesondere bei Caravans und Booten, wo regelmässig Strom über den Zigaretten-Anzünder oder eine Bordelektronik bezogen wird, ist ein hochwertiger Blei-Gel-Akku ein Muss.

 

Wie wird die Speicherkapazität eines Akkus gemessen?

Die Kapazität von Akkus wird in Ampère-Stunden (Ah) gemessen. Die Herstellerangaben zur Akkukapazität hängen davon ab, bei welchem Entladestrom gemessen wird. Üblicherweise gibt man die Kapazität bei C10 oder C20 an (d.h. die Kapazität wird gemessen, wenn der Akku während 10 bzw. 20 Stunden entladen wird). Einige Hersteller geben die Kapazität bei 100h Entladung an. Die Kapazität scheint so grösser, die Messung wurde jedoch nur unter anderen Bedingungen durchgeführt. Die Akkukapazität üblicherweise wird bei C10 angegeben. Achten Sie bei Kapazitätsvergleichen also darauf, bei welcher Entladezeit gemessen wurde.

 

Wie viel Strom kann ein Akku maximal abgeben?

Als Faustformel gilt: ein Solarakku kann maximal das doppelte seiner Kapazität abgeben. Bsp.: ein 200Ah Akku kann max. 400 A abgeben.

Bei längerer Belastung sollte der Entladestrom jedoch nicht grösser sein, als die Kapazität.

Bsp.: Für einen 350Watt Wechselrichter, der max. 30 A benötigt (=350W/12V) sollte demnach mindestens ein 30Ah Akku eingesetzt werden. Wie können mehrere Akkus zusammengeschlossen werden?

Mehrere 12V-Akkus können parallel verbunden werden. Dabei bleibt die Spannung 12V - die Kapazität (in Ah) addiert sich.

Bsp.: Zwei 120 Ah-Akkus werden parallel geschlossen. -> Die Gesamtkapazität beträgt 240 Ah, die Spannung bleibt 12V. Beim Parallelschliessen werden die Plus-Pole miteinander verbunden und die Minus-Pole miteinander verbunden. Folgende Bedingungen sollten erfüllt sein:

− Die Kapazität (in Ah) beider Akkus muss gleich sein,

-    Die Marke, der Typ muss gleich sein (damit Beide den gleichen Innenwiderstand haben),

-    Die Akkus sollten etwa gleich alt sein (bis zu einem Jahr Altersunterschied ist ok)

 

Gibt es 24V Akkus?

Im Allgemeinen Nein. Für 24V-Solarsysteme empfiehlt es sich, zwei 12V-Akkus in Serie zu schliessen. Dabei addiert sich die Spannung auf 24V und die Kapazität bleibt gleich. Bsp.: Zwei 120Ah-Akkus werden in Serie geschlossen. Die Gesamtkapazität beträgt 120Ah, die Systemspannung wird 24V.

Beim seriell verbinden wird der Plus-Pol des einen mit dem Minus-Pol des anderen Akkus verbunden. 24V Verbraucher (z.B. 24V Lampen) können mit einem Pol am ersten Akku und dem anderen Pol am zweiten Akku angeschlossen werden (siehe Grafik).

Folgende Bedingungen sollten erfüllt sein:

− Die Kapazität (in Ah) beider Akkus muss gleich sein

− Die Marke, der Typ muss gleich sein (damit Beide den gleichen Innenwiderstand haben)

− Die Akkus sollten etwa gleich alt sein (bis zu einem Jahr Altersunterschied ist ok)

 

Sind Solar-Akkus umweltschädlich?

Solar-Akkus sind die nachhaltigsten Akkus dieser Grösse. Sie bestehen im wesentlichen aus Bleiplatten. Da Blei ein Schwermetall ist, müssen Akkus fachgerecht recycelt werden. Blei- Akkus können zu über 99% wiederverwendet werden. Dank der langen Lebensdauer von 10- 15 Jahren hält sich die aufgewendete graue Energie für einen Solar-Akku in Grenzen. Die Solar-Akkus sind komplett geschlossen und gasdicht. Sie scheiden deshalb im Betrieb keine Fremdstoffe aus.

 

Sind Solar-Akkus gefährlich?

Solar-Akkus sind nicht gefährlich. Allerdings müssen bei der Installation einige Sicherheitsvorschriften beachtet werden:

− Akkus nie kurzschliessen (nie Plus- und Minuspol des selben Akkus verbinden). Brandgefahr!

− Verbindungskabel zuerst am Laderegler/Wechselrichter anschliessen und erst dann am Akku. So verhindern Sie, das Sie einen Kurzschluss verursachen.

− Akkus nur mit Ladeelektronik aufladen, die einen Überladeschutz haben.

 

Besteht für die beiden Pol-Anschlüsse Korrosionsgefahr?

Grundsätzlich sind Solar-Akkus wartungsfrei. Sollten die Solar-Akkus aber in feuchter Umgebung aufbewahrt werden oder über längere Zeit der Witterung ausgesetzt sein, empfiehlt es sich, die beiden Anschlüsse mit Kontaktfett vor Rost zu schützen.

 

Wie werden Solarmodule entsorgt?

Alle unsere Solarmodule werden aus ungiftigen Materialien hergestellt und die Lebenserwartung liegt bei weit über 30 Jahren. Dennoch werden wir oft nach der Entsorgung bzw. dem Recycling der Solarmodule gefragt:

Solarmodule bestehen aus wertvollen Rohstoffen wie Glas, Aluminium und natürlich Silizium. Das macht das Recycling langfristig finanziell interessant. Aus diesem Grund sind unsere Hersteller dem PV-Cycle angeschlossen, der sich zum Ziel gesetzt hat, Module aller Hersteller kostenlos zurückzunehmen (inkl. kostenloser Abholung) und der Wiederverwertung zuzuführen. Dies geschieht heute schon in geringem Umfang mit z.B. beim Transport oder während der Installation gebrochenen Solarmodulen.

 

4. Fragen zu Kosten und Finanzierung

 

Wie oft muss eine Solaranlage gewartet werden?

Im Grunde beschränkt sich die Wartung auf das regelmässige Reinigen der Module und den Vergleich der Zählerstände, um Ausfälle von Systemkomponenten frühzeitig zu erkennen. Bei Schäden innerhalb der Garantiezeit werden die Module kostenfrei ersetzt. Erfahrungen bei älteren Anlagen zeigen, dass in 20 Jahren Laufzeit mindestens einmal der Wechselrichter ausfällt

 

Wie entwickeln sich die laufenden Kosten, sollte ich Rücklagen bilden?

Experten setzen für die laufenden Kosten 1,0 bis 1,5 Prozent der Anschaffungskosten an, bei einer 16 000-CHF-Anlage also 160 Euro im Jahr. Der Betrag deckt Ausgaben für Wartung, Reparaturen und Versicherungen ebenso ab wie Rücklagen für einen neuen Wechselrichter.

 

Nach wie vielen Jahren ist mein Investment im Plus?

Die Anlage kann binnen acht bis zehn Jahren ihre Anschaffungskosten erwirtschaften. Je niedriger der Kaufpreis der Anlage, desto schneller amortisiert sie sich.

 

Wie rechnet sich die Anschaffung?

Die Rendite bemisst sich nach den Anschaffungskosten, der jährlich erzeugten Strommenge und den Finanzierungskosten. Wie viel Strom die Anlage erzeugt, hängt nicht nur von der Qualität der Module, sondern auch von der geografischen Lage des Hauses sowie von Neigung und Ausrichtung des Daches zur Sonne ab. Im Schnitt erwirtschaften Anlagen in der Schweiz pro Kilowatt peak 900 Kilowattstunden Strom im Jahr. Das macht bei 44,00rp je kWh 396 CHF

 

Muss ich die Anlage bar bezahlen, oder kann ich dafür einen Kredit beantragen?

Eine kleine Dachsolaranlage kostet mittlerweile kaum mehr als ein Kleinwagen. Aufgrund der relativ überschaubaren Anschaffungskosten ist ein Kredit daher trotz der aktuellen Bankenkrise in der Regel problemlos zu erhalten. Einige Banken führen schwarze Listen von Herstellern, deren Anlagen sie aufgrund von Qualitätsmängeln für nicht finanzierungswürdig halten. Hält die Bank den Anbieter für nicht seriös, sollten Hausbesitzer sich ebenfalls nach einem anderen Angebot umsehen. 

Gibt es weitere Banken, die auf Kredite für Solaranlagen spezialisiert sind und günstige Konditionen bieten?

Die Umweltbank, die Deutsche Kreditbank (DKB) und die GLS Bank sind mit einigen Herstellern Kooperationen eingegangen. Weil die Kreditinstitute die Produkte kennen und den Antragsprozess standardisiert haben, profitiert der Kunde von einer zügigeren Bearbeitung und oftmals günstigeren Konditionen. So kostete ein zehnjähriges Fotovoltaikdarlehen mit Sondertilgungsrecht bei der Umweltbank Ende Juli 4,96 Prozent effektiv.

Kann ich darüber hinaus Zuschüsse erhalten?

Oft gewähren das Land, die Gemeinde oder der örtliche Stromversorger Zuschüsse zu den Investitionskosten. Einen Überblick über Fördermittel in Ihrer Region gibt es unter www.swissolar.ch

 

Ändert sich die Rendite, wenn ich die Anlage mit einem Kredit finanziere?

Ja. Weil der Eigentümer weniger eigenes Geld investiert, mindert der Kredit zum einen die Überschüsse aus dem Betrieb der Anlage. Im Gegenzug erhöht sich jedoch die Rendite auf das eingesetzte Eigenkapital – vorausgesetzt, die Rendite der Solaranlage übersteigt den Kreditzins.

 

Muss ich die Anlage meiner Gebäudeversicherung melden?

Ja. Da die Gebäudebrandversicherung im Schadensfall auch die Photovoltaikanlage ersetzen muss, sind Sie verpflichtet, deren Anschaffung zu melden. Die Prämienerhöhung ist allerdings sehr gering.

 

Sollte ich die Anlage versichern?

Ein Schutz gegen Schäden aus Feuer, Sturm oder Hagel kann oft gegen einen Beitragsaufschlag in die Wohngebäudeversicherung einbezogen werden. Risiken aus dem Betrieb der Anlage, etwa dass Passanten durch herunterfallende Teile verletzt werden, deckt normalerweise die private Haftpflichtversicherung ab. Ob die Police dieses Risiko auch mit einschliesst, sollten Hausbesitzer erfragen. Darüber hinaus gibt es spezielle Fotovoltaikversicherungen, die auch für Schäden durch Vandalismus, Diebstahl oder Materialfehler aufkommen.  

 

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